Datensicherheit gibt es nur bei UAV-unabhängigen Sensoren – selbstverständlich bei AIR6 SYSTEMS!

Spätestens seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vor einem Jahr sind alle Unternehmen in der EU sensibilisiert. Jeder von uns versucht im Rahmen des Möglichen jegliche Verstöße gegen dieses wichtige Grundrecht zu vermeiden. Spätestens seit der Diskussion um die potentiellen Spionagemöglichkeiten durch die Nutzung von bestimmten Smartphones muss jedem klar sein, dass das Mithören, Mitlesen und Mitsehen nicht mehr ausgeschlossen ist.

Damit ist auch die Industriespionage im großen Stil vorprogrammiert, wenn nicht schon in Teilen traurige Realität. Dies betrifft aber schon seit längerem vor allem integrierte Drohnensysteme, deren Steuerung und das gesamte Monitoring über Smartphones bzw. Tablets läuft und Sensoren wie z.B. Kameras entweder fest eingebaut sind, oder wechselbar aber dennoch komplett in die UAV-Elektronik integriert sind.

Nicht nur, dass das System ggf. das Starten der Motoren aufgrund der erkannten Nähe zu einem Flugplatz unterbindet, sondern auch die fast allwöchentlichen Sicherheits- und Firmware-Updates sind oft zwingend um das System weiter nutzen zu können. Dabei werden, was auch ganz offen in den jeweiligen AGB dargestellt wird, jede Menge Daten, die das unbemannte Luftfahrzeug seit der letzten Verbindung mit dem Internet gesammelt hat an die Hersteller übermittelt. Selbst wenn, wie versprochen keine personenbezogenen Daten weitergegeben werden, kann der Hersteller genauestens nachvollziehen,  wann und auf welchen virtuellen Routen jedes ihrer UAVs unterwegs war. Und nachdem auch festzustellen ist, dass ohne jegliches Zutun immer wieder eine ganze Reihe von Bildern über die Flug-APP auf das Tablett übertragen werden, darf denke ich beruhigt davon ausgegangen werden, dass auch diese (Bild-)Daten auf den Hersteller-Servern landen.

Bereits vor mehr als zwei Jahren hatte ich dieses Thema, lange bevor z.B. Huawei nicht nur in die Missgunst der USA fielen, angesprochen und bei eigenen Investitionen einen anderen Weg gewählt:

AIR6 mit Sony Alpha 6000 Kamera und KLAUPPK Präzisionsvermessungssystem

Die Alternative zu vollintegrierten UAS sind Systeme bei denen Flugplattform und Sensor (z.B. Kamera) zunächst unabhängig von einander sind. Alles was das Thema Flug, Flugroutenplan etc. betrifft ist Thema des UAVs, alles was die Sensordaten betrifft bleibt einzig auf dem Speichermedium des Sensors. Dass dies im Betrieb für den Piloten kaum ein Nachteil ist, liegt auf der Hand:
Die Ansteuerung der Kamera (Neigung, Auslösung) erfolgt wie bei vollintegrierten Systemen auch vom Boden aus über die Fernsteuerung. Die Basiseinstellung der Kamera erfolgt aber vor dem Flug, direkt an der Kamera am Boden. Das Kamerabild ist am Bodenmonitor inkl. der im Bild überlagerten Telemetriedaten (Akkuspannung, Flugrichtung, Geschwindigkeit, Flughöhe usw.) zu sehen, die Bedienung des UAVs findet über professionelle, für den rauen Alltag entwickelte RC-Fernsteuerungen statt. Damit können Flugmodus und andere Funktionen wesentlich einfacher und meiner Meinung nach sicherer mit festgelegten Bedienelementen der Fernsteuerung gewählt werden – ohne mühsame Touchscreen-Bedienung und Menüsuche…. Die Anbindung einer Systemkamera ist denkbar einfach: Die Ansteuerung erfolgt über den USB-Multi Port, die Bildübertragung über den HDMI Anschluss und die Stromversorgung der Kamera (für geeignete Modelle) erfolgt direkt über das UAV-Bordnetz. Firmware-Updates betreffen dann, wenn sie tatsächlich mal notwendig werden, ausschließlich den Flightcontroller und Log-Files müssen bei etwaigen Fragestellungen bewusst an den Support geschickt werden.

Drohnen-Vermessungssysteme AIR6 Systems

AIR8 mit 25 kg max. Abfluggewicht, Traglast bis zu 10 kg, Flugzeit bis zu 60 min.

Wir setzen u.a. auf die UAV-Technologie der Klagenfurter UAV-Schmiede AIR6 SYSTEMS. Mit den beiden für den industriellen Einsatz entwickelten und gebauten UAVs AIR6 und AIR8 steht nicht nur die volle Systemredundanz die Flugsicherheit an erster Stelle, sondern ist auch der Schutzt der von den Sensoren erfassten Daten gewährleistet. Dabei setzt AIR6 SYSTEMS auf die langjährige Erfahrung bei der Anbindung zahlreicher, kundenspezifischer Sensoren: Bei der Ansteuerung über die Fernsteuerung / Wegpunkteplanung, der Echtzeitübertragung des Kamerabildes an den Monitor und der Datenspeicherung im Sensor.
Allerdings ist dabei auch die entsprechende Verantwortung des Piloten gefragt: Wo und mit welchen Einschränkungen das UV betrieben werden darf obliegt ausschließlich dem Piloten und nicht dem aktuellen Release der UAV-Bedien-App. Allerdings kann sicher erwartet werden, bei UAV-Einsätzen in der Industrie noch ganz andere Standards einzuhalten sind, da ist dann die Luftverkehrsordnung nur ein Baustein der Missionsplanung.

Bei Fragen zu UAVs von AIR6 SYSTEMS freuen wir uns über Ihren Anruf unter +49 (0)8104 8889810 oder Ihre E-Mail!  Weiter Infos finden hier, sowie unter www.air6systems.com!