KLAUPPK –das derzeit weltweit genaueste und flexibelste UAV-Vermessungssystem

Seit der Markteinführung Anfang des Jahres sind mittlerweile einige hundert KLAUPPK Systeme weltweit im täglichen Einsatz: Zur Landvermessung und Fernerkundung, im Tagebau oder zur Erstellung von detaillierten genauen 3D-Modellen für die Inspektion von Telekom- und Energieversorgungsanlagen sowie im Hoch-, Tief- und Straßenbau. Ohne zusätzlichen terrestrischen  Vermessungaufwand!

Allen Einsatzbereichen liegt die Generation einer Punktwolke mit einer absoluten Genauigkeit von drei (3) Zentimeter oder besser in X/Y/Z zugrunde, die ohne die bisher notwendige Einbeziehung von Passpunkten in die Modellberechnung für die Anwender selbstverständlich ist! In tausenden von Projekten wurde die Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit rund um den Globus unter Beweis gestellt. Im täglichen Einsatz sind allerdings Toleranzen im Bereich von durchschnittlich 15 Millimetern pro Achse eher die Regel!

Der Erfolgsgarant für diese Technologie ist das bei KLAU Geomatics in Australien vorhandene tiefe Know How im Bereich der Geodäsie und Photogrammetrie, in der High End Satelliten Navigation sowie im Bereich der Softwareprogrammierung. Die Synergie all dieser Wissensbereiche und die Adaption an gängige UAVs bilden die Basis für den Erfolg!

Warum PPK? Die Vorteile eines PPK Systems (PPK= Post Processed Kinematic) in der Luftbildvermessung gegenüber einem RTK System (RTK= Real Time Kinematic) liegen auf der Hand: Bei der RTK-Technologie werden die Korrekturdaten der jeweiligen Referenzstation in Echtzeit verarbeitet. Dies hat bei der terrestrischen Vermessung eine absolute Berechtigung, vor allem wenn es um die Punktbestimmung vor Ort geht. Aber jeder RTK Rover benötigt eine, wenn auch kurze Initialisierungszeit, in der eine erhebliche Menge an Referenzdatensätzen über eine Mobilfunkanbindung verarbeitet werden muss. Bei der Luftbildvermessung bewegt sich das Fluggerät (ob bemannt oder unbemannt) in der Regel stetig. Eine Echtzeitkorrektur, um eine Genauigkeit von 3 cm zu erreichen, ist nahezu unmöglich vor allem wenn man beachtet, dass die Referenzdaten (RTK) im hochgenauen HEPS-Dienst „nur“ mit einer Genauigkeit von 2-3 cm zur Verfügung stehen. Außerdem müsste dann auch noch die sog. Hebelarmkorrektur, also der Versatz von Antenne zur Kamera aufgrund der jeweils im Triggerzeitpunkt herrschenden Fluglage ggf. in Echtzeit berechnet werden.

Schematische Darstellung der Signal- und Datenrichtung: orange: RTK, blau: PPK

Das PPK Verfahren funktioniert grundlegend anders: Während des Fluges werden mit hoher Frequenz (>10 Hz) die Daten der Satellitenbeobachtung, die Fluglage, die dazugehörige Zeit sowie jeder Triggerimpuls der Kamera aufgezeichnet. Die Satellitenaufzeichnungen, Referenzdaten, UAV-Lagedaten sowie die aufgenommenen Bilder werden im Postprocessing berechnet. Aufgrund der deutlich höheren Genauigkeit der Referenzdaten (diese werden im GPPS-Dienst mit 1 cm Genauigkeit angegeben) und der Berechnung mit leistungsfähigen PCs ohne „Echtzeitdruck“ ist dieses Verfahren nicht nur in Bezug auf die Genauigkeit überlegen! Zudem funktioniert die PPK Vermessung auch dann, wenn z.B. kein GSM/LTE Netz zum Empfang der Korrekturdaten zur Verfügung steht.

Anders als bei anderen UAV-Vermessungslösungen ist das  KLAUPPK System, also die vermessungspezifischen Komponenten, nicht in die Drohne integriert. Dadurch kann ein System je nach Einsatzzweck sowohl z.B. an einem PHANTOM 4 PRO V2.0 genutzt werden und mit nur wenigen Handgriffen an einen anderen Copter montiert werden. So kann das System z.B. an einer Matrice M600  zusammen mit einer PhaseOne Kamera eingesetzt werden. Dazu sind lediglich die jeweils UAV- und Kamera-spezifischen Kabelsätze nötig! Einmal vorbereitet ist der Umbau im Handumdrehen erledigt. Neben der gesamten Methodik und der Post-Processing Berechnungssoftware spielen die verbauten Komponenten eine sehr große Rolle wenn es um reproduzierbare Genauigkeiten von weniger als 3 cm im Raum geht! Dabei ist neben der GNSS – Empfängerqualität vor allem auch die höchst mögliche Genauigkeit in der Zeitsynchronisierung von Satellitenbeobachtung, Impuls der echten Kameraauslösung (und nicht wann die CPU den Befehl ausgibt) und UAV-Lageinformation maßgeblich. Und bei kritischen Bauteilen greift KLAU auf High End und High Tech zurück. Es werden ausschließlich GNSS Receiver der Novatel OEM7 -Serie verbaut.

KLAUPPK an einem MATRICE M 600 Hexacopter

Diesen Vorsprung haben wohl auch die ganz großen UAV Hersteller erkannt und versuchen offensichtlich durch entsprechende Produktpolitik die Überlegenheit des KLAUPPK  Systems zu „bremsen“. So wurde leider ohne Ankündigung die Produktion der X4s Kamera eingestellt. Die von KLAU und uns beworbene Option aus DJI Inspire 2 bzw. M200/210 zusammen mit dieser Kamera steht daher nicht mehr zur Verfügung! Die Entwickler von KLAU lassen sich aber nicht bremsen! Glücklicherweise verfügt das aktuelle Spitzenmodell der Phantom-Baureihe, der PHANTOM 4 PRO V 2.0 über eine Kamera, die mit der Zenmuse X4s Kamera identisch ist und somit eine absolut adäquate KLAUPPK Vermessungslösung darstellt. Das Gesamtgewicht dieses Systems liegt bei ca. 1.600 Gramm. Dies dürfte auch in Bezug auf Genehmigungen in Deutschland zusätzliche Vorteile gegenüber schwereren Lösungen bieten. Da die PPK Technologie nicht im UAV integriert ist, lässt sich diese mit geringstem zusätzlichen Aufwand mit einer Vielzahl von UAVs und Kameras einsetzen.

Als technischer Partner für die  KLAUPPK-Technologie in Europa freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (0)8104 8889810, per Email  info@videographics.de , oder ganz einfach über unser Kontaktformular!

Zudem finden Sie weiterführende Broschüren etc. unter: http://www.videographics.de/downloads/

 

2018-11-13T17:56:37+00:0013/11/2018|

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