Funktionsfehler und Schäden sicher erkennen, bevor es brandgefährlich wird!

 

Das Jahr 2018, insbesondere der Sommer, war für die meisten „Sonnenernter“ sehr ertragsreich. Bereits im April sind viele Anlagen schon im Bereich der sog. Peak Leistung gelaufen, d.h. sie haben den entsprechenden max. möglichen Energiebetrag, gemessen in kW pro Modul und Stunde, geliefert.

Doch gerade im Juli bei Lufttemperaturen von weit über 30°C, waren auch viele Module extremen Temperaturen und somit thermischen Belastungen ausgesetzt.

Bei Inspektionen, die wir gem. VATh-Richtlinie ab 600W/m² Einstrahlungsleistung der Sonne auf das Modul mit Hilfe einer radiometrischen IR Wärmebildkamera die an einem Multicopter montiert ist machen, haben wir viel zu oft brandgefährliche Temperaturen von weit über 100°C an defekten Zellen gemessen, die zudem um 30-50 Grad heißer waren als benachbarte Zellen, die intakt waren.

Die Inspektion mit einer radiometrischen Wärmbildkamera ist die einzige Methode um eine PV-Anlage qualitativ wie quantitativ auf Einzelzellen-Niveau im laufenden Betrieb, also unter realen Einsatzbedingungen zu untersuchen.

Dabei hat sich unsere Inspektionsmethode nicht nur für den Einsatz bei Megawatt-Freiflächenanlagen bestens bewährt, sondern ist gerade bei Dachinstallationen die einfachste, aussagekräftigste und günstigste Methode: Die Anlage wird in wenigen Minuten im laufenden Betrieb geprüft wird und weder Hubsteiger, noch Gerüst oder Absturzsicherungen sind dazu notwendig.

Das Thema Hotspot, also Einzelzellen, die extreme Temperaturen erzeugen, wird oftmals von den Installationsbetrieben unterschätzt – zumindest solange, bis sie das Ergebnis schwarz auf weiß sehen. Da wir parallel zu den Infrarotbildern auch „normale“ Fotos machen sehen wir auch immer wieder mal schwarze Zellen. Eine schwarze Zelle besteht eigentlich nur noch aus dem Kohlenstoff, den das Silizium und Verbundmaterial nach dem Zellenbrand hinterlassen haben. Damit ist die Gefahr aber noch nicht gebannt: Der Kohlenstoff heizt sich unter dem Abdeckglas bei entsprechend intensiver Sonnenbestrahlung wie unter einem Brennglas auf und im schlimmsten Fall brennt dann das Rückwärtige Konstruktionsmaterial aus Kunststoffplatten etc.

Auch wenn in unseren Breiten hauptsächlich Dacheindeckungen aus Ziegel oder Beton verbaut sind, so bergen die Verbindungsleitungen und Dachdurchführungen doch ein erhebliches Risiko für einen Gebäudebrand, verursacht durch eine unbemerkt defekte Einzelzelle eines PV-Moduls. Da diese Brände meistens bei sehr hoher Einstrahlungsleistung entstehen, also in den Mittagsstunden, liefern alle übrigen Zellen und Module den maximalen Ertrag und stehen entsprechend unter Spannung und es fließen hohe Ströme. Oft kann die Feuerwehr nur versuchen umliegende Gebäude zu schützen und das betroffene Objekt „kontrolliert“ abbrennen zu lassen.

 

Damit es gar nicht so weit kommen kann, überprüfen wir Ihre PV-Anlage mit der Wärmebilddrohne auf thermische Auffälligkeiten. Im Anschluss an die Befliegung analysieren wir akribisch die aufgezeichneten Thermogramme und messen die genaue Temperatur bei jeder auffälligen Zelle. Da jede Fehlerart eine spezifische „Signatur“, ein Thermomuster hat, können wir jede thermische Auffälligkeit einem entsprechenden Fehler zuordnen. Die Auswertung wird, wie in der Richtlinie gefordert von einem zertifizierten Thermografen durchgeführt und ein qualifizierter Thermografiebericht erstellt. Darin finden sich auch der Richtlinie entsprechende Handlungsanweisungen, falls wir entsprechende kritische Zellen detektieren.

Zögern Sie nicht und vereinbaren Sie schnell einen Inspektionstermin. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter +49 (0)8104 8889810, oder Ihre E-Mail  und unterbreiten Ihnen sehr gerne ein Angebot. Weitere Infos, sowie ein Anfrageformular finden Sie hier!